Rhabarber-Aprikosen-Marmelade

RhagesichtEigentlich sollte es Rhabarberkuchen werden …. doch als ich nach dem Einkauf nach Hause kam duftete es bereits nach Kuchen. Mein Mann hatte gebacken.

Der Rhabarber ist tagesfrisch und wird durch das,  einige Tage liegen lassen, nicht besser. Deshalb habe ich Tante google gefragt was ich mit einem starken Kilo Rhabarber kochen könnte. Dessert oder Marmelade ….

1 knappes Kilo geschälter Rhabarber in Stücke schneiden
130 g getrocknete Aprikose ebenfalls in kleine

RhabaprikosemarmStückchen schneiden – alles in eine große Schüssel geben und mit
500 g Gelierzucker 2:1 über Nacht ziehen lassen.

Bei 100 Grad ca. 13 – 14 Minuten kochen lassen im Thermomix. Nicht zu verwechseln mit der Einstellung Varoma ….. das passierte mir nämlich. Anfängerfehler 😉 aber aus Erfahrung wird man klug.

Die Marmelade kochte nach knapp 10 Minuten oben raus – deshalb habe ich den Kochvorgang abgebrochen und einen Geliertest gemacht. Und die Marmelade 4 Sekunden auf Stufe 4 gemixt und dann umgefüllt. 😉

Nach der kleinen Misere habe ich nachgelesen, dass nach 10 Minuten Kochzeit, wenn die Marmelade überzukochen droht, das Gerät am besten auf 90 Grad eingestellt werden kann für die letzten Minuten.

Rhabarber zählt für mich eher zu den herben Früchten …. aber die Marmelade ist vollmundig, fruchtig süß. Getrocknete Aprikosen geben auch tüchtig Süße – das kenne ich von meinen Müsli-Mix-Erfahrungen.

Das Zähneputzen sollte nach dem Frühstück mit Rhabarbermarmelade etwas zeitversetzt stattfinden, denn Rhabarber enthält Säuren die den Zahnschmelz „angreifen“. Deshalb nicht sofort mit der Zahnbürste „schrubben“.
Die Oxalsäure, ebenfalls im Rhabarber enthalten, entzieht dem Körper Kalzium. Deshalb ist ein Glas Milch zum Frühstück, oder ordentlich viel Milchschaum auf dem Kaffee, eine gute Kombination zum Marmeladenbrot. Dann bedient sich die Oxalsäure aus dem Milchkalzium …..

Meine Marmelade hat übrigens eine traumhaft schöne Konsistenz, trotz falscher Kocheinstellung beim TM. Einfach perfekt.

Comments

  1. Den Hinweis für die im Rhabarber enthaltene Oxalsäure finde ich lobenswert, denn viele wissen das gar nicht. Spinat, Mangold und Rote Beete enthalten diese Säure auch, die allerdings durchs Kochen etwas von ihrem Schrecken verliert.

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