Die Vielfalt macht´s ~ aid.de

rafaelzwergeKinder für Obst und Gemüse begeistern

Der Tipp ist auch in der Märchenhafte Familienküche zu finden … doch hier nochmal von offizieller Stelle was ich schon lange weiß. Auf dem Foto gibt es die Rohkost-Zwerge …. *klick und guck mehr* siehe auch Rezepte unter Z

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(aid) – Vorschulkinder essen offenbar mehr Obst und Gemüse, wenn ihnen eine größere Vielfalt angeboten wird. Das ist das Resultat einer US-amerikanischen Studie, an der 61 Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren teilnahmen. Die Wissenschaftler boten den Kindern in einer Betreuungseinrichtung an acht Nachmittagen Obst und Gemüse als Zwischenmahlzeit an. Bei sechs Gelegenheiten stand je eine bekannte Obst- (Apfel, Pfirsich, Ananas) oder Gemüseart (Gurke, Paprika, Tomate) zur Auswahl, die in einheitliche mundgerechte Stücke geschnitten war. An zwei Nachmittagen konnten die Kinder zwischen drei Obst- beziehungsweise Gemüsearten wählen. Die Wissenschaftler protokollierten, wie viele Obst- oder Gemüsestücke die Kinder auf ihren Teller legten und wie viele sie schließlich auch aßen.

Wenn Kindern eine größere Vielfalt an Obst und Gemüse angeboten wurde, stieg die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich zumindest ein Stück aussuchten, von 70 auf 94 Prozent. Der Verzehr erhöhte sich um durchschnittlich 67 Prozent, was einer Menge von rund 31 Gramm entspricht. Der positive Effekt sei zumindest teilweise darauf zurückzuführen, dass die Kinder selbstständig zwischen Alternativen wählen durften oder einfach ihre Lieblingsart aussuchten. Unabhängig davon griffen die Kinder eher zu Obst (durchschnittlich 84 g) als zu Gemüse (22 g).

Ernährungsexperten empfehlen, am Tag fünf Portionen Obst, Gemüse, Salat und Rohkost zu essen. Dabei passt eine Portion in die eigene Hand – ob Kind oder Erwachsener. Wer die Vielfalt nutzt, versorgt den Körper auch mit vielen verschiedenen Nährstoffen. Im Vorschulalter wird der Grundstein für spätere Ernährungsgewohnheiten gelegt. Wenn Kinder nur bestimmte Obst- und Gemüsearten mögen, ist etwas Fantasie gefragt. Zunächst sollte neben den Lieblingsarten auch immer wieder „neues“ Obst und Gemüse angeboten werden. Eltern können unbeliebte Arten aber auch raspeln oder pürieren und daraus Suppen, Pizza- oder Nudelsoßen zubereiten. So macht Vielfalt auch den Kleinsten Spaß.

Heike Kreutz, www.aid.de